Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Quartiersmanagements Neubrandenburg, das die Stadtteile Ihlenfelder Vorstadt, Vogelviertel und Reitbahnweg umfasst.

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Das Quartiersmanagement ist Bestandteil des 1999 initiierten Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“. Es wurde aufgelegt, um der zunehmenden sozialen und räumlichen Spaltung entgegenzuwirken. Die Ziele dieses Städtebauförderungsprogramms sind

  • die Verbesserung der physischen Wohn- und Lebensbedingungen sowie die Stabilisierung und Verbesserung der wirtschaftlichen Basis in den Stadtteilen,
  • die Erhöhung der Lebenschancen durch Vermittlung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen sowie
  • die Stärkung des Gebietsimage, der Stadtteilöffentlichkeit und der Identifikation mit den Quartieren.

Inzwischen gibt es in Deutschland 523 Gebiete in 326 Gemeinden (Stand Dezember 2008), die als Fördergebiete in das Programm aufgenommen wurden.
In Neubrandenburg war zunächst die Altstadt Programmgebiet der Sozialen Stadt. Seit 2000 ist die Ihlenfelder Vorstadt Programmgebiet und mit dem Beschluss der Stadtvertreter und der Zustimmung des Ministeriums für Verkehr, Bau und Landesentwicklung wurden das Vogelviertel und der Reitbahnweg 2006 mit aufgenommen. Damit hat Neubrandenburg das größte Fördergebiet der Sozialen Stadt in Mecklenburg-Vorpommern.

Im Juli 2005 wurde das Quartiersmanagement hier eingerichtet und ein Quartiersbüro eröffnet. Aufgabe des Quartiersmanagements ist es, gemeinsam mit Anwohnern, Hauseigentümern, Gewerbetreibenden, Projektgruppen, Initiativen und Vereinen an einer positiven Entwicklung des Stadtviertels zu arbeiten. Dabei geht es vor allem um die Aktivierung örtlicher Potentiale, die Hilfe zur Selbsthilfe, die Entwicklung von Bürgerbewusstsein für den Stadtteil, die Schaffung selbsttragender Bewohnerorganisationen und stabiler nachbarschaftlicher sozialer Netze und die Förderung der lokalen Wirtschaft. Weitere Bestandteile sind die Vernetzung der verschiedenen Akteure im Stadtteil, die Projektinitiierung und die Öffentlichkeitsarbeit.