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Neugestaltung Marktoberfläche Am 30. September 2009 wird der Marktplatz, nach Eine für alle Beteiligten, Bauleute, wie Anlieger, anstrengende Bauzeit nimmt damit ihren erfolgreichen Abschluss.
Anlass für einen kleinen Rückblick Bereits im Jahr 1998 wurde für die Neugestaltung des Marktplatzes ein Wettbewerb, mit dem Ziel, die Attraktivität der Geschäftslagen und der Neubrandenburger Innenstadt als Zentrum der Versorgung und Dienstleistungen zu erhöhen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Belebung und zum Funktionserhalt der Innenstadt zu leisten, ausgelobt. Am 31. Januar 2008 erfolgte die endgültige Zustimmung zur Genehmigungsplanung für die Neugestaltung des Marktplatzes und zum Einsatz der Finanzmittel durch die Stadtvertreter.
Kleine Chronologie der wesentlichen Arbeitsschritte
Wichtige Kenndaten Finanzierung Das Vorhaben wurde durch Unterstützung des Ministeriums für Verkehr, Bau und Landesentwicklung M-V aus dem Programm Städtebauförderung des Bundes und der Länder möglich.
Materialeinsatz
Beteiligte
Zielsetzung der Planung Die Gesamtgestaltung zielt darauf ab, den Kontext der unterschiedlichen Bauarten, Bauzeiten und Entwurfsauffassungen der umliegenden Gebäude zu fassen, damit anzuerkennen und als Stadtmittelpunkt neu zu präsentieren. Ziel der Platzgestaltung war es, einen modernen zeitgemäßen Platz zu konzipieren, der die geforderten Funktionen Wochenmarkt, Festplatz, Begegnungs- und Zentrumsbereich selbstverständlich aufnimmt. Die fußläufige Erlebbarkeit des Platzes hat Priorität. Der Platz selbst ist befahrbar. Der Verkehr wurde zugunsten der Fußgänger zurückgenommen. Der Marktplatz wird durch die vier städtebaulich wirksamen Bebauungskanten Marktplatz-Center, HKB-Quartier, Wohnbebauung Stargarder Straße und das „Radisson Blu Hotel“ räumlich und flächig begrenzt, d. h. der Platz zieht sich bis an die Gebäudekanten heran, so dass die Gebäude am Platz stehen und ihn nunmehr direkt begrenzen. Unter großen Teilen der Platzfläche befindet sich die öffentliche Tiefgarage. Auf den Platz führen drei Tiefgaragenausgänge.
Oberfläche Die klare Gliederung unterschiedlicher Streifen wird hier aus unterschiedlichen Formaten und Arten von Natursteinplatten gebildet. Die „Straßenbreite“ der Stargarder Straße beträgt 6,50 m. Der Markt von Hotel bis HKB ist als Verkehrsfläche besonderer Zweckbestimmung (Fußgängerzone) ausgewiesen. Die Stargarder Straße wird durch einen 3 cm hohen Bordanschlag verdeutlicht. Die Oberflächenentwässerung erfolgt über Rinnen und Straßenabläufe. Die Wassermengen werden, gedrosselt von Staukanälen, in die Sammler eingeleitet.
Fontänensequenz Die Fontänensequenz auf der Sonnenseite des Platzes vor dem HKB verdichtet sich hin zum Marktplatz-Center. Die Fontänen können in unterschiedlichen Choreographien sprudeln. Verschiedene Lichteffekte geben unterschiedliche Stimmungsbilder wieder. Auch am Abend setzen die Fontänen interessante Akzente. Die Fläche ist bodenbündig begehbar und befahrbar und somit für alle Nutzungen offen. Zukünftig soll die Treppenanlage des HKB nach der Modernisierung in ihrer Geometrie und Lage reagierend auf das neu geplante Dach des HKB mit seinen filigranen Stützen zum Verweilen, z. B. im Cafe etc., einladen.
Ausstattung Die Ausstattungen des Marktes mit Bänken, Fahrradständern, Papierkörben zeigt sich in einer modernen zurückhaltenden Formensprache.
Lichtkonzept Die Leuchtstelen bieten eine räumliche Gliederung des Platzes und stehen in Korrespondenz mit den Stützen des HKB-Turmes. Die Lichtkonzeption unterstreicht signifikant die Bedeutung des neugestalteten Marktes. Die Leuchtstelen bestehen aus einem Natursteinsockel und einem mit Edelstahlseilen verkleideten Mastkopf. Als Leuchtmittel kommen darin integrierte Planflächenstrahler zum Einsatz.
Bühne/Veranstaltungen/Märkte Zur Versorgung der Märkte und Veranstaltungen sind entsprechende Elektro-, Wasser- und Abwasseranschlüsse auf dem Markt platziert sowie Elektroanschlüsse in die Leuchtstelen integriert. |
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